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Schelztor-Gymnasium
Barbarossastr. 85
73732 Esslingen a.N.

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Öffnungszeiten Sekretariat
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Zur Bedeutung eines sexualpädagogischen Konzepts

Ein sexualpädagogisches Konzept ist von großer Bedeutung, da es als Basis für eine gemeinsame Haltung und einen sicheren Umgang mit Sexualthemen gewährleistet. Sexualität ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens und sollte weder tabuisiert noch ignoriert werden. Ein durchdachtes Konzept hilft dabei, Rechte zu benennen und zu verdeutlichen, sodass Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, ihre eigenen Grenzen sowie die Grenzen anderer zu respektieren. 

Sexuelle Bildung sensibilisiert für diese Themen, schafft Wissen und macht sprachfähig. Dies ist essenziell, um Sprachlosigkeit zu verhindern und einen offenen sowie respektvollen Umgang mit Sexualität und Beziehungen zu fördern. Sexuell gebildete Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind besser gerüstet, um auch herausfordernde Situationen im Kontext von Sexualität und Beziehung bewältigen zu können.

Da die Sexualentwicklung von Kindern und Jugendlichen Begleitung, Stärkung und Schutz benötigt, ist es wichtig, einen klaren Plan oder ein Konzept zu entwickeln. Dieses dient als Basis für eine gemeinsame Haltung und einen sicheren Umgang mit Sexualthemen, sowohl in pädagogischen als auch in familiären oder gesellschaftlichen Kontexten.

Das sexualpädagogische Konzept des SG

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Sprache und Verhalten

Ein respektvoller Umgang ohne Gewalt und Grenzverletzungen ist die Grundlage für ein positives Schulklima. Uns ist es besonders wichtig, dass sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft am Schelztor Gymnasium – Schülerinnen und Schüler, Lehrerkräfte, Eltern und das Verwaltungspersonal –  gegenseitig mit Respekt begegnen.  Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache, der auf Respekt, Gleichberechtigung und Empathie setzt, ist ein entscheidender Schritt, um eine Kultur der Gewaltlosigkeit und des Respekts zu schaffen.

Wir fördern deswegen im Schulalltag ein Bewusstsein für sprachsensiblen Umgang miteinander und akzeptieren kein übergriffiges sprachliches Verhalten. Beschimpfungen und Diskriminierungen durch sexualisierte Sprache, wie zum Beispiel herabwürdigende „Ausdrücke“ über Homosexuelle, oder auch sexualisierte Schimpfwörter über Frauen und Mädchen, werden nicht toleriert.

Medien

Mediennutzung und soziale Netzwerke bestimmen zu einem großen Teil den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken, insbesondere im Hinblick auf sexualisierte Inhalte.

Die Konzeption zielt darauf ab, die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler im Bereich der Sexualität zu fördern und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu befähigen. Dabei wird betont, dass die primäre Verantwortung für die Medienerziehung bei den Eltern liegt und die Schule durch spezifische Angebote unterstützend wirkt. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen und Risiken zu erkennen. Ebenso umfasst die Konzeption sowohl rechtliche Grundlagen als auch moralisch-ethische Überlegungen, um einen umfassenden Rahmen für den Umgang mit Medien zu schaffen.

Sexuelle Vielfalt

Unsere Schulkultur ist geprägt von Respekt und Toleranz gegenüber allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität und ihrer sexuellen Orientierung. Diskriminierendes Verhalten gegenüber sexuellen Minderheiten wird nicht geduldet.

In einem sicheren Umfeld dürfen junge Menschen sich in ihrer Sexualität frei entwickeln.  Dabei unterstützen wir sie bestmöglich, z.B. durch Aufklärung im Unterricht, aber auch durch persönliche Begleitung durch unser Beratungsteam.

Sexualität & Aufklärung

Sexualität ist eine kraftvolle Lebensenergie und ein existentielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler eine positive und selbstbestimmte Haltung zum Thema Sexualität entwickeln.

Dafür brauchen sie Wissen über die (sexuelle) Entwicklung des menschlichen Körpers, über Hygiene, Menstruation, Schwangerschaft und Empfängnisverhütung. Dieses Wissen wird unseren Schülerinnen und Schülern vorwiegend im Biologieunterricht  in den Klassen 5 bis 7 altersgerecht vermittelt. Die Aufklärung im Biologieunterricht beinhaltet die sachgerechte Bezeichnung der Geschlechtsorgane und macht die Schülerinnen und Schüler beim Thema Sexualität sprachfähig. 

Mit Hilfe von Rollenspielen und von interaktiven Lernplattformen werden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, sich auch persönlich/ganzheitlich mit dem Thema Sexualität auseinander zu setzen. Sie lernen eigene und die Grenzen von anderen Menschen im Zusammenhang mit dem Thema Sexualität zu erkennen und zu respektieren.